Code of Conduct

Main content

Code of Conduct

Wir, das Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik, garantieren ALLEN unseren Mitgliedern ein respektvolles und professionelles Umfeld. Dazu gehören Professorinnen und Professoren, Studierende, Dozierende, wissenschaftliche, administrative und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir bringen jedem den gleichen Respekt entgegen, welchen wir uns auch für uns selber wünschen.

Wir verhalten und präsentieren uns jederzeit professionell.

Akkordeon. Mit Tab zu Einträgen navigieren, dann Inhalt mit Enter auf und zuklappen.

 

Unser Umfeld ist geprägt von gegenseitigem Respekt

MAVT-Definition:

  • Wir pflegen einen wertschätzenden und unterstützenden Umgang, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion, Ideologie, physischen Möglichkeiten, sexueller Identität und beruflichem Status.
  • Wir pflegen einen wertschätzenden und unterstützenden Umgang, unabhängig von der Situation und unserem Standort.
  • Wir fördern eine offene, faire Kommunikation sowie eine konfliktfreie Kultur.
  • Wenn Konflikte auftreten, werden diese fair, sachlich und lösungsorientiert ausgetragen.
  • Wir tolerieren keine Sticheleien, beleidigende und verächtliche Bemerkungen, Verleumdungen, Zuweisungen von erniedrigenden Aufgaben, intensive Überwachung und unberechtigte Kritik.
  • Wir sprechen und schreiben in einer geschlechtsneutralen Form.

Wir betrachten die folgenden Beispiele als unangemessenes Verhalten:

  • Eine Studentin oder ein Student führt eine Übungsgruppe und meint zu einem anderen Studierenden: "Das ist eine typische Studentin, welche die Prüfung nicht bestehen wird."
  • Abschätzende und stichelnde Kommentare über das Aussehen oder die Fähigkeiten von jemandem, zum Beispiel "Du bist sooo klug", welche aussagen soll, dass der Erfolg nicht auf das Wissen sondern das Aussehen einer Person zurückzuführen ist.
  • Eine Dozentin oder ein Dozent antwortet auf die Frage eines Studierenden aus der Klasse in abwertender Weise.
  • Eine Studentin oder ein Student sagt zu einer gut ausgebildeten Technikerin oder einem gut ausgebildeten Techniker: "Bereiten Sie das Tool bis morgen vor."
  • Eine Person verweigert einer anderen Person sie zu treffen, um mit dieser einen Konflikt zu lösen.
  • Eine Dozentin oder ein Dozent zeigt eine unangemessene Zeichung auf dem Beamer oder auf der Wandtafel während eines Vortrags.

Unser Umfeld ist frei von Bedrohung und Gewalt

MAVT-Definition:
Gewalt am Arbeitsplatz bedeutet jede Aktivität, jeder Vorfall oder jedes von angemessenem Verhalten abweichende Verhalten, wodurch eine Person im Laufe der Arbeit oder als direkte Folge davon angegriffen, bedroht oder psychisch oder physisch verletzt wird (vgl. International Labour Organisation, UN).

Körperliche Gewalt jeglicher Art ist in unserer Gemeinschaft inakzeptabel. Psychische Gewalt ist subtiler aber nicht minder grausam:

  • Wir verwenden weder verbale noch nonverbale Kränkungen, Erniedrigungen oder Beschimpfungen.
  • Wir verwenden weder verbale noch nonverbale Bedrängungen oder Bedrohungen.
  • Weder schikanieren wir noch belästigen wir andere.

Wir betrachten die folgenden Beispiele als unangemessenes Verhalten:

  • Eine Person blockiert die Verwendung experimenteller Ausrüstung. Dabei droht sie der anderen Person, ihr in ihrer Karriere zu schaden, wenn sie ihren rechtmässigen Anspruch auf die Ausrüstung nicht aufgibt.
  • Eine Professorin oder ein Professor droht einer Doktorandin oder einem Doktoranden, die Karriere zu sabotieren, wenn sie oder er nicht fragwürdige Daten inkludiert, die eine bestimmte Hypothese in einer Forschungsarbeit unterstützt, die sie oder er mitverfasst.

Unser Umfeld ist frei von sexueller Belästigung

MAVT-Definition:
Jedes belästigende Verhalten sexueller Natur oder ein anderes Ver- halten auf das Geschlecht einer Person bezogen, das die Würde von Frauen oder Männern am Arbeitsplatz beeinträchtigt, ist diskriminier- end (vgl. Schweizer Gleichstellungsgesetz, Art. 4).
Das umfasst:

  • Sexistische Witze und anzügliche, demütigende oder verächtliche Bemerkungen und Handlungen
  • Zurschaustellung und Verbreitung pornographischen Materials einschliesslich Plakate, Bildschirmschoner und sichtbare Displays
  • Unerwünschter körperlicher Kontakt
  • Ausnützen eines Abhängigkeitsverhältnisses

Wir betrachten die folgenden Beispiele als unangemessenes Verhalten:

  • Einen pornographischen Bildschirmschoner, auf einem persönlichen Laptop sichtbar in einer Arbeits- oder Lernumgebung anzeigen.
  • Unerwünschter Körperkontakt einer Kollegin oder eines Kollegen oder einer Vorgesetzten oder eines Vorgesetzten z.B.: einen Arm um jemanden legen oder jemanden wiederholt berühren.
  • Eine Dozentin oder ein Dozent macht sexistische Witze oder Kommentare während eines Vortrags oder einem Meeting mit Studierenden.
  • Kommentare, dass Frauen weniger qualifiziert in gewissen Bereichen seien, z.B.: im 3D-räumlichen Denken, beim Arbeiten mit Werkzeugen oder Computerprogrammen.

Unser Umfeld ist frei von Diskriminierung

MAVT-Definition:
Beabsichtigte oder unbeabsichtigte Diskriminierung von Personen in vergleichbaren Situationen wegen tatsächlichen oder zugeschrie- benen gruppenspezifischen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion, Ideologie, körperlichen Fähigkeiten, sexueller Identität und beruflichem Status (vgl. Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Art. 8, Abs. 2) wird nicht toleriert.

  • Ungleiche Beurteilung, Förderung und Behandlung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion, Ideologie, körper- lichen Fähigkeiten, sexueller Identität und beruflichem Status
  • Benachteiligung aufgrund von Schwangerschaft oder Mutterschaft
  • Sexistische und rassistische Darstellung von Personen in Präsentationen, Videomaterial und Computerprogrammen

Wir betrachten die folgenden Beispiele als unangemessenes Verhalten:

  • Missachten des Gesetzes und der Bestimmungen zum Mutter- schaftsurlaub
  • Verachtende und persönliche Kommentare in Lehrevaluationen, z.B.: Kommentare über das Aussehen eines Dozierenden oder einer Dozierenden, den Ton der Stimme oder die Person
  • Eine Person nicht einstellen aufgrund des Geschlechts, Herkunft, Nationalität, Religion, Ideologie, physischen Möglichkeiten oder sexuellen Identität
  • Unterschiedliche Anwendung von Regeln und Verfahren für Personen in der gleichen Position, basierend auf Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion, Ideologie, körperlichen Fähigkeiten und sexueller Identität
  • Erniedrigende Kommentare zu einem Studierenden oder einer Studierenden aufgrund seiner oder ihrer sexuellen Orientierung
  • Nicht willkommene Kommentare über das Aussehen oder die Kleidung einer Person

Unser Umfeld ist frei von Mobbing

MAVT-Definition:
Mobbing ist das regelmässige und systematische Belästigen durch Kollegen oder Kolleginnen, Führungskräfte oder Weisungsempfäng- er über einen langen Zeitraum (Wochen) mit dem Ziel, die Person bewusst zu ermüden und sie oder ihn allmählich aus ihrem oder seinem Job oder Studium zu treiben (vgl. Leymann H, 2006).

  • Gezielte Ausgrenzung von Teammitgliedern, Kontaktverweigerung und Vorenthalten von Informationen
  • Sticheleien, beleidigende, verächtliche Bemerkungen und üble Nachrede
  • Zuteilung von kränkenden Arbeitsaufgaben, intensive Kontrolle und ungerechtfertigte Kritik
  • Vorsätzlicher Ausschluss oder Ausnutzen von Vorteilen aufgrund der Sprache

Wir betrachten die folgenden Beispiele als unangemessenes Verhalten:

  • Eine wichtige Person aus Sitzungen, vom Zugang zu Sitzungsprotokollen und von Veranstaltungen ausschliessen
  • Eine Person aufgrund der Sprache von Sitzungen ausschliessen, zum Beispiel sie nicht einladen oder eine Sprache sprechen, die nicht alle Personen verstehen
  • Masterstudierende im ersten Semester grenzen ein Teammitglied, das gerade erst angefangen hat Deutsch zu lernen aus, weil sie nur Deutsch reden.
  • Ein Professor oder eine Professorin fordert vertrauliche Informationen von einem Post-Doc aus einem anderen Labor

Vorgehen in Fällen von unangemessenem Verhalten:

  • Wenn Sie Opfer von unangemessenem Verhalten sind, sollten Sie schnell und bestimmt reagieren.
  • Eine zeitverzögerte Reaktion macht es schwieriger zu erklären, dass das Verhalten oder die Handlungen unangemessen und unerwünscht sind. Es muss klar sein, dass Sie ein solches Verhalten nicht tolerieren. Wenn Sie schweigen oder sich passiv verhalten, kann dies als Akzeptanz der unangemessenen Handlungen oder Verhalten interpretiert werden.
  • Ist die verbale Kommunikation nicht erfolgreich, informieren Sie die Belästigerin oder den Belästiger schriftlich darüber, dass das Fehlverhalten aufhören muss. Siehe: Musterbrief an jemanden, der Sie belästigt.
  • Sprechen Sie mit anderen Personen am Arbeitsplatz. Versuchen Sie herauszufinden, ob andere Mitarbeitende ähnliche Erfahrung- en gemacht haben.
  • Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Situation zu lösen, nehmen Sie mit einer der vorgeschlagenen Personen Kontakt auf. Sie können Ihre Situation mit dieser Person besprechen (vertraulich, wenn gewünscht) und sich von ihr über die beste Vorgehensweise beraten lassen.
  • Dokumentieren Sie Ihre Situation. Führen Sie ein detailliertes Protokoll, in dem Sie alle Vorfälle notieren (z.B.: die Person, die Sie belästigt, Datum, Zeit, Ort, Worte, Gesten, die Art des Verstosses, Zeugen). Dies erleichtert, unangemessenes Verhalten und Handlungen zu beweisen.
  • Wenn die betreffende Person ihr Verhalten nicht ändert, eskaliert der Prozess.
  • Personen, die unschuldige Mitmenschen mit unangemessenem Verhalten beschuldigen, erwarten die gleichen Folgen wie jene, die andere belästigen!

Kontakt

Kontaktieren Sie die zuständigen Organisationen und Personen, bei der Sie sich am wohlsten fühlen:

Innerhalb des Departements

Prof. Dr. David J. Norris

Prof. Dr. David J. Norris
Departementsvorsteher
LEE P 210
Tel: +41 44 632 53 60
E-Mail:

Maddalena Velonà

Dr. Maddalena Velonà
Studienkoordinatorin
LEE K 210
Tel: +41 44 632 21 99
E-Mail:

AV D-MAVT Helpdesk

LIMES - Ladies in Mechanical and Electrical Studies
E-Mail:

ETH Zürich Bereiche

Dr. Monika Keller

Dr. Monika Keller
Stelle für Chancengleichheit
CLD D 11
Tel: +41 44 632 62 76
E-Mail:

Ueli Lott

Prof. Dr. Wilfred F. van Gunsteren em.

Prof. Dr. Wilfred F. van Gunsteren em.
Leiter Ombudspersonen
HCI G 237
Tel: +41 44 632 55 01
E-Mail:

Dr. Maryvonne Landolt

Dr. Maryvonne Landolt
Ombudspersonen
E-Mail:

SGU

SGU
Sicherheit, Gesundheit, Umwelt
Tel: +41 44 342 11 88
Intern: 888

Adrian Meier

Adrian Meier
SGU Sicherheit
HCH E 13
Tel: +41 44 632 28 29
E-Mail:

Adrian Meier

Andreas Romer
SGU Sicherheit
HPI F 26
Tel: +41 44 632 27 79
E-Mail:

 
 
URL der Seite: https://www.mavt.ethz.ch/de/das-departement/code-of-conduct.html
Sat Apr 29 18:39:08 CEST 2017
© 2017 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich